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SAMMLUNG

Die Sammlung ist das Herzstück des Museums Fram. Sie umfasst drei Teilsammlungen: das bedeutende Nachlassarchiv des Benziger Verlags Einsiedeln, die Sammlung Karl Hensler / Einsiedlensia zur regionalen Kultur- und Wirtschaftsgeschichte sowie eine umfassende Sammlung zum Einsiedler Dichter Meinrad Lienert.

HISTORISCHE OBJEKTE
Sammlung Karl Hensler / Einsiedlensia
Die Sammlung umfasst historische Objekte, Bücher und Bilder zu Einsiedeln.
NACHLASS
Benziger Archiv
Es umfasst neben den Verlagswerken umfangreiche Nachlässe aus der Verlegerfamilie Benziger und der späteren Direktorendynastie Bettschart, Verwaltungsakten, Korrespondenz mit Autoren und Künstlern sowie ein bedeutendes Bildarchiv.
LITERATUR
Meinrad Lienert
Die Sammlung Meinrad Lienert umfasst Primärliteratur von Meinrad Lienert in verschiedenen Auflagen, umfangreiche Sekundärliteratur zu seinem Werk sowie Manuskripte und Fotografien.
Sammlung Online
In der Sammlung Online finden Sie historische Objekte mit Bezug zur Region Einsiedeln, Bilder, religiöse Andachtsgrafik und Originalwerke sowie auch Einträge zu Zehntausenden von Büchern, Akten, Druck- und Handschriften.
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AGENDA

Donnerstag
07. Mai 2026
Einsiedeln im Fokus
Ein Streifzug durch die Ausstellung «Ein Dorf von Welt» mit Texten und Musik aus 500 Jahren mit Peter Hottinger (Lesung) und Andrea Wiesli (Klavier)
Fram-Club
Andrea Wiesli                           (Foto: Marco Borggreve)

 

Die Pianistin Andrea Wiesli illustriert die Texte mit diesen Komponist:innen und Werken:

Joachim Raff: «La preghiera»
Carl Maria von Weber: «Aufforderung zum Tanz»
Felix Mendelssohn Bartholdy: «Rondo capriccioso»
Franz Liszt: «La campanella»
Clara Schumann: «Hexensabbat»
Hans Huber: «Ballade Nr. 1»
Hans Huber: «Romanze Nr. 4»

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

Eintritt CHF 10.00, für Mitglieder des Fram-Clubs frei

Peter Hottinger                        (Foto: Gaetan Bally)

 

Peter Hottinger liest Texte, in denen Menschen auftreten, die in der neuen Dauerausstellung «Ein Dorf von Welt» im Museum Fram in Einsiedeln erwähnt werden. Ulrich Zwingli rechtfertigt in einem Brief seinen Fehltritt als Leutpriester in Einsiedeln. Giacomo Casanova erzählt in seinen Memoiren, wie er unvermittelt vor dem Kloster Einsiedeln steht. Der Einsiedler Dichter Meinrad Lienert erzählt, wie das «Heleneli, der Pfauenwirtin Töchterlein» den Frauenbrunnen vor der Zerstörungswut der Franzosen rettet. Aus den Büchern des Benediktiners Cölestin Muff erfahren wir, wie gering dieser Mönch und Bestsellerautor die Frau Anfang des 20. Jahrhunderts schätzt. Friedrich Dürrenmatts Krimi «Der Richter und sein Henker» kommt zu Ehren, weil dieser Roman zum ersten Mal im Einsiedler Benziger Verlag veröffentlicht wird. Und schliesslich kommt in einer Hommage von Thomas Hürlimann der «Vogel Oechslin» geflogen, der seinen Wohn- und Arbeitsort seit langem in einer Bibliothek über dem Dorf Einsiedeln hat.

Donnerstag
28. Mai 2026
Ein Sommernachtstraum
Schauspielmusik für Klavier zu vier Händen von Felix Mendelssohn Bartholdy mit Dialogen aus der gleichnamigen Komödie von William Shakespeare in der deutschen Übersetzung von Erich Fried (Textfassung: Christian Kipper)
Fram-Club

William Shakespeare (1564-1616)

Manchmal geschehen die grössten Wunder über Nacht – und am Tag darauf sieht die Welt anders aus. So ergeht es allen Beteiligten in der Komödie «A Midsummer Night’s Dream» (1595) von William Shakespeare. Im Zentrum stehen vier Liebende, unheilvoll miteinander verstrickt, eine Gruppe Handwerker, die in aller Heimlichkeit für eine Laienaufführung im Rahmen der Hoch­zeitsfeierlichkeiten zu Ehren des Herzogs probt, und das Königspaar der Elfen. Sie alle stecken in einer tiefen Beziehungskrise. Am nächsten Morgen reibt man sich die Augen: Es scheint nur ein Traum gewesen zu sein. Und doch hat sich – wie durch ein Wunder – über Nacht alles glücklich gefügt.

Studierende der Hochschule Luzern – Musik, die sich im Hauptfach «Gesang» ausbilden lassen, führen im Rahmen des Moduls «Sprechen für die Bühne» die Komödie «Ein Sommernachtstraum» als Sprecher und Sängerinnen auf.

 

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

Kollekte

Felix Mendelssohn Bartholdy (1809-1847)

Shakespeares tiefgründiges Verwirrspiel erfreute sich vor allem bei den deutschen Romantikern grösster Beliebtheit. So komponierte der siebzehnjährige Felix Mendelssohn Bartholdy 1826 eine Ouvertüre, die auf kongeniale Weise den Zauber der Dichtung in Musik fasst. Sechzehn Jahre später fügte er auf Wunsch von König Friedrich Wilhelm IV. Instrumentalstücke, Gesangsnummern für Sopransoli und Frauenchor sowie Melodramen hinzu, die auf raffinierte Weise Musik und Text verzahnen.

Für die Musik ist das renommierte und international gefragte Klavierduo Adrienne Soós und Ivo Haag verantwortlich. Ivo Haag ist auch Dozent an der Hochschule Luzern – Musik.

Die Leitung hat Christian Kipper.

Donnerstag
18. Juni 2026
Die Sihl. Retour à la Source
Film von Marco Baur mit Klavierimprovisationen von André Desponds
Fram-Club

Der 65-jährige Jurist Marco Baur aus Rüschlikon war über 30 Jahre lang bei diversen Versicherungsgesellschaften und Finanzberatungsunternehmen als Geschäftsleiter tätig. Als Hobbyfotograf hat es ihm vor allem die Sihl angetan. «Ich habe in der Sihl schwimmen gelernt. Und ich habe immer an der Sihl gelebt», sagte er 2024 gegenüber dem «Tages Anzeiger». Seiner Faszination für diesen Fluss ist das Buch «Die Sihl. Retour à la source» zu verdanken, das Baur in der Druckerei Franz Kälin AG in Einsiedeln herstellen liess.

Das Buch dokumentiert die Sihl von der Mündung bis zur Quelle mit Bildern nicht nur des Flusses, sondern auch mit Fotos von Gebäuden entlang der Sihl und von Menschen, die am Fluss leben oder arbeiten.

Zusätzlich zum Buch entstand ein Film, den Marco Baur mit einem Helikopterflug von der Mündung bis zur Quelle realisiert hat. Dieser Film ist im Museum Fram zu sehen.

Museum Fram, Eisenbahnstrasse 19, Einsiedeln

20.00 Uhr

Eintritt CHF 10.00, für Mitglieder des Fram-Clubs frei

Die Musik zum 70-minütigen Film steuert der Pianist André Desponds bei. Er spielt live und lässt sich von den Bildern, die er zusammen mit dem Publikum im Museum Fram verfolgt, inspirieren.

André Desponds ist – um auf die Sihl anzuspielen – ein mit allen Wassern gewaschener Musiker, der sich im klassischen Fach, im Jazz und in der Unterhaltungsmusik gleichermassen zu Hause fühlt. Er ist Mitglied des von ihm gegründeten Gershwin Piano Quartet, bei dem er und seine drei Kollegen auf vier Flügeln spielen.

 

DIE GÖNNERVEREINIGUNG

Fram-Club

Der Fram-Club ist die Gönnervereinigung des Museums Fram und unterstützt das Museum ideell und finanziell. Er organisiert mehrmals jährlich öffentliche Veranstaltungen zu aktuellen Themen und Aktivitäten rund um das Museum

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Events in der Fram

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